Artikel Einsichten
Die Bildhauerei habe ich in meinem Heimatort Wolkenstein an der Kunstschule erlernt. Eigentlich wollte ich ja einen technischen Beruf ergreifen, wäre gerne Zahntechniker geworden. Aber das Leben hat es anders entschieden. Nach einigen Lehr- Wanderjahren bin ich wieder ins Grödental zurückgekehrt, wo ich seit 1998 in meiner Werkstatt tätig bin. Hier, umgeben von wunderschöner Berglandschaft, lebe ich mit meiner Partnerin und unseren beiden Kindern.Weiter...
7 Gründe für eine Reise ins Südtirol
1. Dolomiten Sie sind von der Unesco zum Weltnaturerbe erklärt worden. Für mich sind diese einmaligen Berge dadurch noch einmaliger geworden. Berge, die unter Schutz stehen. Das ist beeindruckend. Weiter...
Die Freude, für eine der schönsten Regionen Europas zu arbeiten.
Wenn man das Glück hat, in Südtirol geboren zu sein, und nach einigen Jahren Wanderschaft in der weiten Welt wieder zurückkommt, ist es schon etwas Besonderes, wenn man noch einiges bewegen und miterleben kann. So ist es mir vergönnt, seit vierzig Jahren im Tourismus meiner Geburtsstadt Meran aktiv zu sein und mit Genugtuung zu sehen, dass sich der Kurort weiterentwickelt und imstande ist, mit neuen Facetten zu begeistern.Weiter...
Lebenslinien über fünf Jahrtausende
Ein Mann schleppt sich verletzt und mit letzter Kraft zum rettenden Passübergang – er hat es fast geschafft.Weiter...
Von Chorherren, Weinbergen und Weitsicht
Als ich vor bald 25 Jahren den Auftrag als Stiftsverwalter des Augustiner Chorherrenstiftes Neustift in Vahrn bei Brixen antrat, musste mir meine Frau versprechen, mich nach fünf Jahren da wieder herauszuholen. Ich wollte ja nicht ewig im Kloster bleiben. Weiter...
Abseits der volkstümlichen Dudelautobahn
Gestern Abend Premiere für das Tanztheater Selina in Frankfurt, das heutige Konzert mit «Herbert Pixner Projekt» im bayrischen Bad Tölz ist auch Geschichte und nun – es ist drei Uhr morgens – wieder unterwegs von Deutschland ins Südtirol. Weiter...
Mit der Kunst auf Augenhöhe
Einsichtig solle man sein, hiess es vor zwei Jahren, als die damalige Direktorin Corinne Diserens des eben eröffneten Neubaus des Bozner Museions partout nicht einen grünen, ans Kreuz geschlagenen Frosch des Künstlers Martin Kippenberger abhängen wollte. Mitten in einem wichtigen Südtiroler Wahlkampf trieb dieser kleine Frosch alle Parteien vor sich her und liess die Medien ein Klagelied auf das zeitgenössische Südtirol anstimmen.Weiter...
Eine Kuh ist auch nur ein Mensch
Eigentlich wollte ich schon immer raus in die Welt, fremde Menschen und Kulturen kennen lernen, doch Schicksalsschläge in der Familie standen dem entgegen. In meiner Einsamkeit, Langeweile und der dauernden Sehnsucht nach der Ferne wurde mir bewusst, dass ich irgendetwas unternehmen musste und fasste den Entschluss: Wenn ich schon nicht raus in die Welt kann, dann muss halt die Welt zu mir.Weiter...
Tanz im Himmel über Meran
Wenn Sie in Meran fotografieren, kommen Sie an fünf weissen Frauen kaum vorbei. Sie stehen auf dem Dach des Kurhauses und tanzen zu einer imaginären Musik im Kreis.Weiter...
Schweizer Enklave im Südtirol
Reisegruppen sind nicht oft in unserem burgenähnlichen Kloster Muri-Gries in Bozen anzutreffen.Weiter...
Tausend und ein Wasser.
Wenn ich auf der Vorburg Schloss Tirols stehe, fangen die Steine an zu summen und die Berge und Täler rundherum vibrieren im Sonnenlicht:Weiter...
Auch Ladinien ist Südtirol - zumindest ein Teil davon
Historisch gesehen ist Ladinien, das nie den Status einer politischen Einheit erlangt hat, seit knapp 100 Jahren auf drei Provinzen und zwei Regionen aufgeteilt. In den Köpfen unserer deutschen und italienischen Nachbarn, und auch in manchem ladinischen, werden unsere Brüder und Schwestern sëuramont» – «über dem Berg» – genannt. Damit sind die Nicht- Südtiroler-Ladiner gemeint. Sie werden als Fremde empfunden.Weiter...
Neue Facetten
Es ist, als hätte man die Olympischen Spiele nach Südtirol und ins Trentino gebracht: In diesem Jahr findet in der nördlichsten Region Italiens die Manifesta 7 statt. Sie ist neben der Biennale von Venedig und der Documenta in Kassel die dritte Ausstellung von Weltrang, die sich alle zwei Jahre zeitgenössischer Kunst widmet. Seit 1996 war sie in Rotterdam, Luxemburg, Ljubljana, Frankfurt a.M. und San Sebastian.Weiter...
Der Wörter Welten
Draussen, vorm Berliner Fenster trieb ein böiger Wind Graupelgruppen quer über den anliegenden alten jüdischen Friedhof: Die Sommerzeit naht und der Winter möcht bleiben, dachte ich so im Zuseh‘n. Und dann: Sommer oder Winter, den Nachbarn am Friedhof wird es vermutlich ebenso gleichgültig sein unter ihren Steinen, wie krank und gesund oder arm und reich.Weiter...
Meran liegt am Mittelmeer
Es gibt Plätze, die hat man für ein Leben gern. Meiner ist die Terrasse auf Schloss Trauttmansdorff in Meran.Weiter...
Von wegen tote Hose
Wir sind durch die Hölle gegangen. Es hätte eine ganz gewöhnliche Woche Heimaturlaub werden sollen. Mit Freunden essen gehen, ein bisschen wandern und vielleicht einmal ins Theater oder Konzert. Alles ganz entspannt. Wir wollten die Dinge auf uns zukommen lassen.Weiter...
Lagrein, Vernatsch und Co.
Es war einmal… da war Südtirol in der nationalen und internationalen Weinwelt noch ein weitgehend unbeschriebenes Blatt. Grosse Mittelmässigkeit, hohe Erträge und viel Vernatsch prägten bis in die 80er-Jahre des letzten Jahrhunderts hinein die Südtiroler Weinlandschaft.Weiter...
Erlebte Magie der Vielfalt
In einer Zeit, in der Nüchternheit und Technik und Alltag alle Lebensbereiche beherrschen, suchen wir vermehrt nach Vielfalt. Es hat sie immer gegeben, mich fasziniert sie seit meiner Kindheit: Da waren die Bauernhöfe mit ihren vielen Kindern, Dienstboten, Haustieren, Nutztieren, Obstbäumen, Wiesen, Kornfeldern, Krapfen, Sauerkraut, Milch, Butter und Mehl. Schon diese Höfe waren voller Magie und Vielfalt.Weiter...
Eine Küche, in der Nord und Süd verschmelzen
Natürlich könnte ich über das schöne Südtirol schreiben und darüber, wie fein es wäre, hier einen Urlaub zu verbringen – aber das weiss ja jeder: Das wunderbare Klima, die malerische Landschaft, und die kulturelle Vielfalt, die sich dem eröffnet, der sich auf das Leben in den Städten und Dörfern einlässt.Weiter...
Über die Gastfreundschaft
Nehmen wir an, ich lade Sie bei mir zu Hause zum Abendessen ein. Als guter Gastgeber werde ich mich rechtzeitig erkunden, ob Sie Vegetarier sind, ob Sie Alkohol trinken. Und Sie werden sich fragen, ob Sie Blumen oder doch besser eine Flasche Wein mitbringen.Weiter...
Von den zähen Vinschgern
Ich bin zu einem Viertel Vinschger, denn meine Grossmutter väterlicherseits, eine geborene Tschenett, stammte aus Stilfs. «Vinschger Lügner» heisst es: die Vinschger lügen. Ich habe daraus einen meiner zwei Berufe gemacht: ich bin Schriftsteller und lüge Wahrheiten zusammen. Aber das nur nebenbei.Weiter...

