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1. Das Essen. Ich bin eine leidenschaftliche und gute Esserin, was man an meiner Statur nicht erkennt. Ich habe alles gerne, Alpenländisches und Südländisches. Die Mischung machts! Meine Mama und meine Oma sind wunderbare Köchinnen.
2. Die Mischung
Das ist es eben, was mir hier so gefällt: dass wir vieles von verschiedenen Kulturen zusammenbringen. Bei uns gibts Pasta und Knödel und deutsche Pünktlichkeit und italienische Lockerheit.
3. Das Klima
Beim Wetter halten wir uns an den Süden. Die Wolken... weiterlesen
2. Die Mischung
Das ist es eben, was mir hier so gefällt: dass wir vieles von verschiedenen Kulturen zusammenbringen. Bei uns gibts Pasta und Knödel und deutsche Pünktlichkeit und italienische Lockerheit.
3. Das Klima
Beim Wetter halten wir uns an den Süden. Die Wolken bleiben am Brenner hängen. Und sollte es mal regnen, ists ja auch auf dem Sofa gemütlich.
4. Der ÖV
Ich pendle jeden Tag von Meran nach Bozen an die Uni. Für hundert Euro im Jahr kann ich als Studentin – unterstützt vom Land Südtirol – jeden Bus, jede Bahn, einfach jedes öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Man muss sich das einmal vorstellen! Und ab 70 Jahren darf man bei uns gratis auf dem gut ausgebauten Verkehrsnetz fahren.
5. Die Aktivitäten
Man kann hier so viel Verschiedenes unternehmen, es wird einem nie langweilig. Jetzt blühen die Apfelwiesen, in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff hält der Frühling Einzug, es gibt das Haflinger-Galopprennen auf der Pferderennbahn von Meran oder den Frühlingshalbmarathon nach Algund. Es ist einfach immer etwas los. Ich könnte mir gar nicht vorstellen, an einem anderen Ort zu wohnen als in Meran.
6. Die Überschaubarkeit
Meran ist die zweitgrösste Stadt Südtirols mit ungefähr 38 000 Einwohnern. Und doch – und das gefällt mir auch so gut – ist es ein Ort, wo man sich kennt. Wo man sich grüsst. «Die Welt isch kloan», sagt man bei uns im Dialekt.
7. Die Wanderungen
Sobald es das Wetter erlaubt, gehen wir wandern. Das ist einfach so bei uns, und auch in meinem Freundeskreis. Am Sonntag gehen die Familien in die Berge. Geklettert sind wir nie. Aber seit ich mit dem Sportklettern angefangen habe, interessiert sich auch meine Familie dafür. Man darf das allerdings nicht mit Bergsteigen verwechseln. Sportklettern trainiere ich in der Halle.
Alexandra Ladurner, am 22.2.1992 in Meran geboren, ist eine der erfolgreichsten Kletterinnen Südtirols. Zum Sportklettern kam sie duch Zufall. Eigentlich wollte sie in einen Badmintonkurs, aber der war ausgebucht. Da hat ihre Mutter sie zu einem Anfängerkletterkurs in der Meraner Rockarena angemeldet. Damals war sie zehn. Sie studiert in Bozen Wirtschaft und wohnt bei ihren Eltern in Meran.


